Experience - Die Suche nach dem verborgenen Glück #3

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Kapitel 3 – Die Reise beginnt

Bartok bat Malaos um 2 kühle Bier. Malaos zeigte sich dankbar für seine Rettung neulich und erstattete ihm die Kosten für das Bier. Bartok setzte sich zu Solana und begann ein Gespräch: „Also noch mal für mich, wir sollen einen Dieb finden, der letzte Nacht dem König etwas gestohlen hat, von dem wir nicht wissen was es ist oder wie viel es wert ist?“. „Exakt!“, antwortete Solana, „Wir haben einen Monat und für jeden Tag, den wir länger brauchen wird er einen Dorfbewohner töten.“. Solana beugte sich zu Bartok hin und flüsterte ihm ins Ohr: „Er wird mit Malaos anfangen, hat er gesagt.“. „Das werde ich nicht zulassen! Ich mach mich sofort auf den Weg! Ich werde ihn schon finden!“, sagte Bartok entschlossen und rannte die Treppe hinauf in sein Zimmer, um seine restlichen Sachen mitzunehmen, die die Wachen beim letzten Aufeinandertreffen liegen lassen haben.

Solana hat noch versuch ihm hinterherzurufen aber er war zu schnell weg. Stattdessen wurde sie plötzlich von Malaos angesprochen: „Ich habe zufällig von eurem Vorhaben mitbekommen. Ich war gestern Nacht noch draußen, ich konnte nicht schlafen, da ich an meinen Zwergen Freund denken musste, der wegen mir im Gefängnis sitzt. Ich hoffte ein nächtlicher Spaziergang würde mich auf andere Gedanken bringen. Wie dem auch sei, ich sah eine dunkle Gestalt mit einer kleinen Kiste über die Mauer auf der Westseite klettern. Vielleicht war das euer Dieb?“. Solanas Augen funkelten vor Hoffnung: „Das war er ganz sicher! Du musst uns die Stelle zeigen. Bitte für uns hin!“. „Sicher doch. Ihr habt mir geholfen, also helfe ich auch euch.“.

Bartok kam die Treppe herunter gestürzt und rannte die Tür hinaus. „Halt!“, rief sie hinter ihm her. Er blieb stehen: „Was? Du sagtest wir haben einen Monat! Wir müssen sofort loslegen! Uns läuft die Zeit davon!“, drängte Bartok. „Das schon, aber wir brauchen auch einen Plan! Wir können nicht so mir nichts dir nichts losspazieren!“, entgegnete ihm Solana. „Ach Pläne hin Pläne her. Ich hab nie einen gebraucht! Erst handeln, dann denken!“, warf Bartok ein. „Jetzt wird mir langsam klar warum er Bartok der Stürmische genannt wird.“, flüsterte Malaos Solana ins Ohr. „Dein Name ist also Bartok?“, fragte sie ihren Reisegefährten. „So ist es, Bartok der Stürmische!“, antwortete er. „Also gut Bartok? In welche Richtung willst du denn so stürmisch?“, fragte Solana. „Nun gut…. Ähm…. Wir gehen… Ach was weiß denn ich? Nach Osten!“. „So finden wir ihn nicht, wenn wir nur raten“, wiedersprach ihm Solana, „In der Zeit, wo du dir Deine Sachen geholt hast, konnte ich in Erfahrung bringen, dass eine dunkle Gestalt mit einer kleinen Kiste die Westseite passiert hat. Malaos wird uns hinführen.“. Bartok schaute grimmig. „Warum sagst du das nicht gleich Weib?“, fragte er erzürnt, „Wir müssen los!“. Solana nahm also schnell ihre Sachen und rannte nochmal zum Schloss um ihr Reiseproviant mitzunehmen. Nachdem sie sie eine halbe Stunde überlegte ob sie auch wirklich alles dabei hat, gingen sie mit Malaos zur Westseite der Stadt.

„Dort!“, sagte Malaos und zeigte auf eine angeschlagene Stelle in der Mauer, die zum hinüberklettern nahezu perfekt war. „Ich danke ihnen Malaos“, sagte Solana, verbeugte sich und verabschiedete sich. Als sie sich umdrehte sah sie Bartok, wie er bereits die Mauer hinaufkletterte. „Warte auf mich!“, rief sie hinter her und fing selbst an zu klettern. Als sie beide auf der anderen Seite waren fanden sie sich auf einem kleinen Pfad im Wald wieder. „Wir sollten nun überlegen was wir als nächstes machen.“, sagte Solana. „Du denkst zu viel!“, antwortete Bartok genervt. „Wir folgen dem Weg. Punkt“. „Aber…“ und bevor Solana zu Ende sprechen konnte ging Bartok den Weg entlang, also hatte Solana keine andere Wahl, als ihm fürs erste zu folgen.

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