Experience - Die Suche nach dem verborgenen Glück #2

Experience - Die Suche nach dem verborgenen Glück #2

Fortsetzung zu Kapitel 2
Die Nacht brach herein und Bartok war langsam von den ständigen Flutversuchen erschöpft. Also legte er sich auf den nackten Stein und versuchte ein wenig zu schlafen. Währenddessen, gab es Unruhen im Schloss. Eine dunkle Gestalt drang in das Schloss ein, überlistete die Wachen und drang in das königliche Gemach ein. Der Dieb bewegte sich so leise wie ein Schatten. Doch beim Hinausgehen, fing eine der alten Bodendielen an zu quietschen. Der König wurde schlagartig wach. „WACHE!“ schrie er, doch ehe jemand schnell genug reagieren konnte, war der Dieb auch schon wieder weg. Die Wachen schickten sofort Reiter aus um den Dieb zu verfolgen, doch vergeblich. Sie fanden ihn nicht. Also kehrten sie zum Schloss zurück um dem König die Botschaft zu überbringen.

Der König war vor Zorn außer sich, verbannte sofort 4 Wachen aus dem Königreich und schrie seine Bediensteten zusammen, sie sollen jeden Zentimeter des Schlosses gründlich untersuchen, um festzustellen was alles fehlte. Nach einigen Stunden, kamen die Bediensteten wieder und berichteten. Zu dem Erstaunen ihrer Majestät fehlt absolut nichts. Alles stand an Ort und Stelle. Und im Gemach selbst fehlte auch nichts. Dachte der König zumindest. Er dachte nochmal gründlich darüber nach und plötzlich fiel es ihm ein. Er rannte in sein Gemach, verschloss die Tür und suchte nach etwas. „Wo ist sie??“, hörte man ihn wutentbrannt aus seinem Gemach schreien.

Der König stürmte in den Thronsaal, wo er seine Angestellten mit verwirrten Gesichtern hat sitzen sehen. „Schaut nicht so dumm! Sucht in jedem Winkel des Landes nach diesem Dieb!“, schrie er sie an. „Aber eure Majestät, wir wissen nicht in welche Richtung der Dieb geflohen ist. Wie sollen unsere Wachen finden?“, fragte ihn Solana. „Gut. Wenn sie ihn nicht finden, dann wirst du ihn eben finden!!“, antwortete der König. „Aber… Aber ich ….“. „Jetzt jammere nicht rum. Du bist doch so neunmal klug. Ist das nicht der Grund warum mein Vater dich hier überhaupt eingestellt hat?“. Das war allerdings war. Solana lebte seit sie denken kann auf dem Schloss, erst als Dienstmagd und als der König ihre Intelligenz entdeckte, erhob er sie schließlich in den Beraterstand und sicherte ihr einen Lebenslangen Platz im Schloss. „ Ich schaff das aber nicht alleine, schaut mich doch an! Ich schmächtiges Mädchen. Wie soll ich denn je einen Dieb in dieser Welt finden?“. „Hm, nun gut. Du hast vermutlich Recht. Du darfst dir einen Begleiter aus meinen Wachen aussuchen! Welchen wählst du?“

Solana überlegte. Plötzlich kam ihr ein Gedanke. „Was ist mit dem Gefangenen? Der Zwerg, den ihr gestern einsperren ließet?“. Der König war verwundert. „Was soll mit ihm sein?“, fragte er. „Er soll mich begleiten.“, antwortete Solana, „Dafür schenkt ihr ihm die Freiheit und gebt ihm sein Hab und Gut zurück.“. „Du wagst es Forderungen an mich zustellen?!“ entgegnete der König voller Zorn. „Aber schön, so sei es. Aber eine Bedingung habe ich! Ihr habt exakt einen Monat Zeit! Für jeden Tag den ihr länger braucht, wird ein Dorfbewohner sterben und mit diesem jämmerlichen Wirt wird es beginnen.“. Solana akzeptierte, obwohl sie nicht wusste, wie sie zu zweit einen Dieb finden sollten, der längst über alle Berge sein könnte. Und so ging sie runter in das Verlies um Bartok von seiner Möglichkeit, das Leben von allen Dorfbewohnern und natürlich sein eigenes zu retten. Zunächst war er abgeneigt aber als ihm seine Rüstung und sein Schwert, mit dem Wolfskopf am Griff, gebracht wurden, stimmte er dem Auftrag zu. Zusammen gingen Solana und Bartok in die Schenke um über ihr Vorhaben zu reden.

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